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Eigenmotivation aufrecht erhalten

Verfasst am 12.11.2012 Von System Developer

Dauerhaft glücklich und auf Trab zu sein, ist nicht möglich. Es muss nicht etwas schief laufen, auch von permanent gut drauf Sein fühlt man sich irgendwann gesättigt.

Es ist natürlich nicht schlimm, wenn man im Büro mal etwas bedächtiger ist bzw. 15 Minuten länger privat im Internet surft, als vorgehabt. Nur darf das kein Dauerzustand werden. Ich kenne keinen, der in der Arbeit herumsurft und sich dabei noch glücklich fühlt. Meistens fehlt die tägliche Herausforderung, der persönliche Grund, wieso man morgens überhaupt aus dem Bett steigt.

Nun was tun, wenn es wieder mal so weit ist? Als erstes sollte man ganz bewusst zwischen Demotivation wegen Unter- bzw. Überforderung und einem eintönig gewordenen Dauerstress unterscheiden. Wenngleich die beste Lösung für beide Fälle ein Aufgabenwechsel ist. Bei einer Unterforderung hilft gerne mal eine Analyse - wieso empfinde ich meine Tätigkeit als Zeitverschwendung, schließlich wurde mir ja diese Aufgabe zugeteilt. Vielleicht gibt es doch einen Grund, wieso es wohl besser wäre, wenn ich die Arbeit schnell und gewissenhaft erledige.

Also wirklich überfordert ist man doch äußerst selten. Es gibt aber sehr, sehr oft Situationen, wo man sich ganz schön inkompetent vorkommt. Hätte man doch bei Schulungen besser aufgepasst. Aber auch hier hilft gerne mal Perspektivenwechsel. Bei Ingenieursproblemen ist es verdammt verblüffend, wie oft man mit einfacher Schulmathematik, wie Dreisatz oder mit Euklidischer Geometrie, weiterkommt.

Und was bei einem dauerhaften, von Aufgaben ausgelösten Dauerstress tun? Urlaub!